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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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kümmert's mich, wenn ich meine hunderttauſend Fran⸗ ken bekomme! Aber wohin führt Ihr mich eigent⸗ lich?«

„In, das Gewölbe des Hauſes, wo die Frau Gräfin ihre Kleinodien, ihr Gold und ihr Silber aufbewahrt. Ich habe den Schlüſſel dazu, und Ihr müßt Euch ſtatt des Goldes ſchon mit Diamanten und dergleichen begnügen. Geld beſitze ich nicht, aber Geldeswerth gilt ja eben ſo viel.“

Der Zigeuner blieb ſtehen und lachte laut.„Ihr ſeid wirklich ein geborener Gauner, mein lieber Graf,“« ſagte er.„Um den Sohn aus der Welt zu ſchaffen, kauft Ihr ihn für die Kleinodien der Mut⸗ ter. Wahrhaftig, das iſt ein Meiſterſtreich.«

Der Graf, obwohl die Worte des Zigeuners ganz dazu geeignet ſchienen, ihn in die höchſte Wuth zu verſetzen, lächelte nur und ging dann weiter. Sie kamen an eine Treppe, ſtiegen etwa zwanzig Stufen hinab, und befanden ſich nun im Erdgeſchoß, wo der Graf eine in die Mauer eingefügte, ſtark mit Eiſen beſchlagene Thür aufſchloß.

„Die Frau Gräfin hat ihre Schätze recht ſicher verwahrt,“ ſagte er.„Aher ein guter Nachſchlüſſel hat ſchon noch feſtere Thüren geöffnet.«

Die Thür knarrte in ihren Angeln, und der