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hier waͤre, ſo würde ich ſie bitten, daß wir uns hier oben ein Haus hinbauen ließen.“
„Ach, ſo ſchweig doch von deiner Mutter ſtill, Captal!“ ſagte Pierre ein wenig heftig.„So oft du an ſie denkſt und von ihr ſprichſt, fängſt du an zu weinen, und das mag ich gar nicht leiden. Siehſt du wohl, da ſtehen dir ſchon wieder Thränen in den Augen!“«
„Ach laß mich doch weinen, Pierre!« bat der kleine Captal mit rührender Wehmuth.„Jetzt habe ich gerade Zeit dazu, weil Ella und Rollet nicht da ſind. Sieh, die ſchlagen mich doch immer, wenn ich eine Thräne vergieße, und das macht mich oft ſo traurig, daß ich am liebſten gleich ſterben mögte.“
Der Schmerz überwältigte den Kleinen. Er drückte ſein Geſicht in das Gras hinein, und ſchluchzte ſo heftig, daß es ſeinem kleinen Kameraden in der Seele weh that. Doch hatte er ſchon bei aͤhnlichen Gelegenheiten bemerkt, daß Captal ſich durchaus nicht tröſten ließ, ſondern bei allen freundlichen und liebevollen Worten, die er zu ihm redete, nur noch heftiger weinte und ſchluchzte. So ſaß er denn ganz ſtill neben dem weinenden Captal und ſtreichelte nur von Zeit zu Zeit ſeine weichen blonden Locken, um ihm ſeine Theilnahme zu bezeigen.
Captal. 3


