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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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3 29 1 inde, und drohe, den Knaben der Mutter zu brin⸗ Ien, wenn er nicht mein Schweigen gebührend er⸗ kaufen will. Er muß zahlen und zahlen, und wenn er endlich nicht mehr zahlen kann oder will, ſo ver⸗ kaufe ich den Jungen an ſeine Mutter, die ihn ge⸗ wißlich mit Gold aufwiegen wird. Nun, Ella, was meinſt du zu dieſem Plane?«

»Daß es der beſte iſt, den nur jemals der kluge Kopf eines klugen Mannes erfunden hat! erwie⸗ derte Ella jauchzend.Auf dieſe Weiſe werden wir ſo reich, daß wir für unſer Lebelang genug haben und in Herrlichkeit und Freude leben können.

»Ja, das iſt ganz richtig und freut mich nicht wenig,« ſprach Rollet mit ſeinem heiſeren Lachen; faſt eben ſo ſehr aber freut mich, daß ich den ſchlauen Fuchs, den Grafen Cecil, ſo herrlich über⸗ liſtet habe. Ha, was wird er wüthen, wenn er hinter meine Pläne kommt, und nun immer und immer mit der geizigen Hand tief in den Geldkaſten greifen muß. Ha ha ha, das drückt ihm gewiß das Herz ab!«

Die Frau ſtimmte in ſein Gelächter ein, und beide ſtanden nun auf, um ſich zu den Knaben zu begeben, welche mittlerweile auf dem Gipfel des Berges ihre Ankunft erwartet hatten.