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Goldſtücke in Empfang zu nehmen. Der Knabe wurde ſchon vermißt. Der Graf wußte es, und gab mir den bedungenen Blutlohn, indem er mir das ſtrengſte Stillſchweigen auferlegte.“
„Du weißt, daß du haͤngen mußt, wenn die That entdeckt wird,“ ſagte er.„»Alſo hüte dich!«
„Ich verſprach ihm, reinen Mund zu halten, und ſäumte nun keinen Augenblick länger, mich aus der Gegend zu entfernen, wo ich jetzt vor der Hand nichts mehr gewinnen konnte und nur eine Entde⸗ ckung befürchten mußte. Bis hierher ſind wir glück⸗ lich gekommen und können jetzt ohne alle Sorge ſein.“
„Aber was willſt du nun mit dem Jungen an⸗ fangen?« fragte Ella nachdenklich.
„Ei, ich will ihn ſorgſam aufbewahren und hü⸗ ten, wie meinen Augapfel,« erwiederte der Zigeuner lachend.„Er iſt mir ein ſehr theurer Knabe. Hun⸗ dert Louisd'ors hat er mir ſchon eingebracht, und das Zehnfache wird er mir einbringen, wenn die rechte Zeit gekommen ſein wird. Jetzt führe ich ihn nach Italien, wo keine menſchliche Seele ihn ſuchen wird. Ueber kurz oder lang ſuche ich aber meinen Herrn Grafen Cecil wieder auf, bringe ihm die Nachricht, daß Captal ſich im beſten Wohlſein be⸗
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