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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Zuſammentreffen, und es fehlte nicht viel, ſo wäre er ſeinem Vater auf offener Straße um den Hals gefal⸗ len. Der Oberſt blickte noch ein wenig finſter, aber die Ausſicht, an der Spitze eines tapferen Regimentes wieder glänzende Waffenthaten verrichten zu können, erfüllte ihn gleichwohl mit freudigem Stolze, und über⸗ wog zuletzt ſelbſt ſeine Beſorgniß um Francois.

Wohlan, mein Sohn, ſagte er,der Zufall be⸗ günſtigt deine Wünſche. Nehmen wir an, daß es. Got⸗ tes Wille iſt. Ich hoffe, er wird dich ſchützen und dein theures Haupt vor den Kugeln und Säbeln un⸗ ſerer Feinde bewahren.

Von dieſer Stunde an ergab ſich der Oberſt in ſeine Beſtimmung, und es war keine Rede mehr davon, das Patent zuruckzuweiſen, welches ihn zum Comman deur eines der ſchönen nach Algier beſtimmten Regi⸗ menter ernannte. Vielmehr erwachte der alte kriege⸗ riſche Geiſt des Oberſten in voller Stärke, und er be⸗ trieb die noch zu treffenden Vorbereitungen zum Feld⸗ zuge mit unermüdlichem und raſtloſem Eifer. Francois ging ihm dabei nach Kräften zur Hand, und als die Armee nach Toulon abmarſchirte, wo die Einſchiffung derſelben ſtattfinden ſollte, befand ſich kein Regiment in⸗ beſſerem Stande und in kriegeriſcherer Stimmung, als das des Oberſten Dumourier. Der Ober⸗General Bourmont ſelber konnte nicht umhin, ſeine volle Zu⸗ friedenheit mit dem guten Geiſte deſſelben auszuſprechen, und der Oberſt, ſtolz auf die empfangenen und wohl⸗ verdienten Lobſprüche, wünſchte bereits mit Sehnſucht den Tag herbei, wo er ſeine längſt bewährte Tapfer⸗ keit von Neuem würde entfalten können, als ein ganz