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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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mitten unter ihnen, ſtießen die Kanoniere mit den Ba⸗ jonetten nieder, riſſen ihnen die brennenden Lunten aus den erſtarrenden Händen, und richteten die Mündungen der noch geladenen Geſchütze gegen eine Schwadron Dragoner, die im Galopp einherbrauste, um die ver⸗ wegene kleine Franzoſen⸗Schaar in die Pfanne zu hauen. Aber wie ſchnell ſie auch herzueilten, Dumourier war ſchneller.

Feuer!« ſchrie er.

Die Kanonen donnerten, ein Kartätſchen⸗Hagel rauſchte vernichtend gegen die Schwadron, Mann und Roß ſtürzten, und die Ueberlebenden wandten um in wilder Flucht.

Napoleon hatte den kecken Ueberfall, die Nieder⸗ metzelung der Kanoniere, und das entſchloſſene Beneh⸗ men ſeiner Soldaten gegen die feindliche Kavallerie ge⸗ ſehen, und einige Worte der Zufriedenheit gemurmelt.

Wackere Burſche! Man muß ihnen Hülfe ſen⸗ den, ſagte er.

Und ehe die Ruſſen ſich zu einem zweiten Angriffe auf die Batterie ſammeln konnten, war dieſelbe ſchon hinlänglich gedeckt, und franzöſiſche Artilleriſten bedien⸗ ten die Geſchütze mit einer Behendigkeit, welche nichts

zu wünſchen übrig ließ. Wenige Minuten ſpäter war

Dumourier Offizier und Ritter der Ehren⸗Legion, denn der Kaiſer ließ ihn auf der Stelle zu ſich kommen und überraſchte ihn mit dieſen Beweiſen ſeiner Zufriedenheit.

Von dieſem Augenblicke an war das Glück des jungen Mannes gemacht, denn wen der Kaiſer einmal bemerkt hatte, den verlor er nur ſelten wieder aus den Augen. In der Schlacht bei Jena rückte Dumourier

zum Kapitän vor, bei Eylau wurde er Major, bei