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Keine Rückkehr : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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zes in die Tiefe beſeitigte. Dann ließ er die beiden Enden des Seiles auf den Grund hinunter gleiten,

ſchlang die Mitte oben um den Stock, und glitt nun

ohne Mühe und Gefahr an dem Seile hinunter. Flinte, Jagdtaſche und Beil hatte er natürlich mitgenommen. Auf dem Grunde der Schlucht angelangt, unterſuchte er vor Allem die Höhle. Sie ging ſeitwärts, ſchräg abfallend unter dem Gletſcher hin. Uly fand ſie über Manneshöhe, und den Boden felſig und vollkommen trocken. Neue Hoffnungen ſtuͤrmten auf ihn ein. Nach⸗ dem er ſich wieder in den Beſitz ſeines Seiles geſetzt und es um ſeinen Körper gewickelt hatte, drang er mu⸗ thig in die Höhle ein, und ging ſchnellen Schrittes darin entlang. Nirgends fand er ein Hinderniß ſeines Vordringens. Ueberall war die Höhle trocken, und das Gletſcher⸗Eis ließ Licht genug hindurch dringen, um ihn den Weg erkennen zu laſſen. Zuweilen ging es

ſehr ſteil hinab; zuweilen verengerte ſich die Grohe,

doch nicht in dem Maße, daß er nicht hätte weiter kom⸗ men können. Weiter und weiter drang Uly vorwärts.

Vier oder fünf Stunden mochten nun ſchon ver⸗ gangen ſein, ſeit er den Höhlengang betreten hatte, und noch immer konnte er das Ende deſſelben nicht abſehen. Aber er ermattete nicht, er raſtete nicht. Plötzlich ſtand er vor einem ſteilen Abgrunde, deſſen Tiefe er nicht zu ermeſſen vermochte. Auch der Abgrund ſchreckte ihn nicht. Er befeſtigte ſein Seil an einem vorſpringenden Felszacken, und ließ ſich muthig in die Tiefe hinunter. Gott ſei Dank, er gelangte wieder auf feſten Bodeli!

Den größten Theil des Seiles mußte er freilich hier zurücklaſſen, aber er konnte doch wieder weiter eilen.

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Alpenſtock in einer Weiſe, die jede Gefahr eines Stur⸗