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(y vernahm in ſeiner Grotte, anfänglich nur ſchwach
d undeutlich, dann allmählig ſtärker und ſtärker, das
P tſchern der fallenden Regentropfen, das Rieſeln und
Ka ſchen der fließenden Waſſermaſſen über ihm, das
Sauſen des Sturmes in den erregten Lüften. Er trat an den Eingang ſeiner Grotte, und wenn er ja noch
einen Zweifel gehegt hätte, daß der heiße afrikaniſche 2 Wind wieder einmal in wirkſamſter Thätigkeit begriffen oar, ſo mußte jetzt dieſer Zweifel ſchwinden. An den Fiswänden ſeines Kerkers rieſelten ſchon verſchiedene tleine Waſſerbäche hernieder und ſuchten ſich den be⸗ cannten Ausweg durch die tiefer liegende ſchmale Spalte. Nach einigen Stunden, als der Morgen anbrach, war ſſchon faſt die ganze Schlucht von dem Schnee befreit, der bis dahin angefüllt hatte, und mit ſtillem Ent⸗ ücken begrüßte Uly das Tageslicht, das er ſo lange Zeit hatte entbehren müſſen. Ein Strom warmer Luft drang nach dem Verſchwinden des Schnee's in die Eis⸗ ſpalte, und Uly zog ſie mit tiefen Athemzügen ein.
Um die Mittagsſtunde regnete es noch immer. Das „Regenwaſſer miſchte ſich mit den Waſſern des geſchmol⸗ zenen Schnee's und Eiſes, und immer maſſenhafter ſtürzten ſie über die oberen Ränder der Schlucht in die Tiefe herab. Uly beobachtete die ſchnellen und mächtigen Wirkun⸗ gen des Föhn mit lebhafter Spannung. Wenn dieſer Sturm mit gleicher Heſtigkeit nur vierundzwanzig Stun⸗ en hindurch andauerte, ſo mußten die Päſſe aus den rhälern zu den Gletſchern hinauf vom Schnee befreit
inen Nachbarn endlich aufgeſucht und erlöst zu we
kerden, und er durfte ſich der Hoffnung hingeben, von 3


