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und weiter wühlte er ſich in das Eis ein, wie der Maulwurf ſeine unterirdiſchen Gänge wühlt.
So verging ein Monat,— noch Einer,— wieder Einer. Ulyn berechnete, daß ſo etwa das Ende des Monats März gekommen ſein müſſe, und ſein Herz klopfte freudig bei dem Gedanken, daß nun auch das Ende des Winters nicht mehr fern ſein könne. Neue Hoffnung zog in ſein Herz ein, und ließ ihn fröhlicher aufathmen. Näher und näher rückte ja nun der Tag ſeiner endlichen Erlöſung, entweder durch die Ankunft der Nachbarn, oder durch ſeine eigene Thätigkeit.
Uly ſchloß aus der Länge und der Höhe ſeines ſchräg anſteigenden Tunnels, daß er nun bald die ganze Gletſchermaſſe durchbrochen haben und endlich auf die Oberfläche deſſelben kommen müſſe. Er arbeitete daher um ſo rüſtiger weiter; bis auf einmal eines Tages ſein Beil keinen Widerſtand mehr fand, durch eine dünne Eisdecke hindurch fuhr, und bei der Wucht des Schwun⸗
ges beinahe ſeiner Hand entglitten wäre. Er ſtutzte einen Augenblick, erweiterte dann die kleine, nur fauſt⸗ große Oeffnung mit erneuten, aber vorſichtig geführten Schlägen, und entdeckte nun bald, daß er allerdings den Gletſcher durchbrochen hatte, anſtatt aber auf die Ober⸗ fläche deſſelben, ſeitwärts aus ihm heraus gekommen war. Ein Blick durch die gemachte Oeffnung zeigte ihm eine Schlucht, vielleicht ſechs Mal ſo breit, als die, in welche er hinabgeſtuͤrzt war, und ſo tief, daß er bei dem nur ſchwach dämmernden Lichte kaum den Grund der⸗ ſelben erkennen konnte. Nach oben zu ragten in ſchroffer Glätte die Eiswände, von einem bläulichen Schimmer leicht angehaucht, und darüber hin wölbte ſich eine †.


