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Keine Rückkehr : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Entdeckung machen müſſen, daß während der Nacht ein fußhoher Schnee gefallen war.

»Das iſt allerdings ſehr ſchlimm für uns und für Uly,« ſagte Einer von den Nachbarn.Der Schnee hat natürlich jede Spur des Verlorenen bedeckt, und nun wird es zehnfach ſchwer halten, ihn aufzufinden. Gleich⸗ wohl duͤrfen wir den Muth nicht verlieren, Freunde! Jedenfalls ſind wir ſicher, daß Uly bis hierher gelangt iſt, und mit Recht können wir vermuthen, daß er ſeinen Weg in gerader Richtung weiter genommen hat. Er hat jedenfalls den Eiswall erſtiegen, an deſſen Fuße wir hier ſtehen. Wir müſſen ihm folgen, und, oben ange⸗ langt, uns nach verſchiedenen Richtungen vertheilen, um unſere Nachforſchungen fortzuſetzen.

Dieſe Anſicht des erfahrenen Mannes wurde von den Uebrigen gebilligt, und nach eingenommenem Früh⸗ ſtück klimmte man den glatten und ſchlüpfrigen Wall empor. Mancher rutſchte und glitt aus auf dem lockeren Schnee, welcher das Eis bedeckte, aber Jeder raffte ſich immer wieder auf, und die ganze Geſellſchaft erreichte endlich, ohne Schaden genommen zu haben, das obere Plateau, wo Uly den Steinbock geſchoſſen hatte. Wenn die braven Nachbarn gewußt hätten, wie nahe ſie dem Verunglückten bereits gekommen waren! Aber Niemand hatte eine Ahnung davon, und nach kurzer Raſt und nachdem ſie wiederum, wie am Abend zuvor, eine Anzahl Schüſſe abgefeuert, aber vergeblich auf eine Erwiederung derſelben gewartet hatten, wurde der Beſchluß gefaßt, daß man eine weit ausgedehnte Linie bilden, und auf dieſe Weiſe das ganze vor ihnen liegende Gletſcherfeld überſchreiten ſollte. In Zwiſchenräumen von je zehn Minuten ſollte ein Jeder ſein Gewehr abfeuern. W

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