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Keine Rückkehr : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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gänzlich auf. Uly mußte ſich ſelbſt einen Pfad ſuchen uͤber zertrümmertes Geſtein, an ſteilen Felswänden und Berghängen hinauf, über Eis und Schnee, bis er nach beſchwerlichem und angeſtrengtem Steigen endlich den oberen Rand eines weiten Gletſcherfeldes erreichte, welches in unabſehbarer Oede vor ſeinen Blicken ſich ausbreitete. Hier ſetzte er ſich auf einen Felsblock am Rande der Eis⸗Wüſte nieder, um ein wenig auszuruhen und Athem zu ſchöpfen. Er fühlte Mudigkeit und Hunger, was nach fünf Stunden ununterbrochenen Steigens eben kein Wunder war. Außerdem befand er ſich noch nicht am Ziele ſeiner Wanderung. Um zu der Stelle zu gelangen, wo er die Fährte des Stein⸗ bockes wahrgenommen, mußte er erſt noch über das ganze breite Gletſcherfeld hinüber gehen, eine Wan⸗ derung, die nicht nur friſchen Muth, ſondern auch friſche Kräfte erforderte. Uly öffnete alſo ſeinen Jagdranzen, nahm Brod und Käſe heraus, verzehrte mit gutem Ap⸗ petite einen Theil davon zum Frühſtück, trank einen Schluck Wein dazu, und dünkte ſich nun hinlänglich erquickt und geſtärkt, um ſeine Wanderung fortſetzen zu können. Bevor er ſie aber von Neuem antrat, unter⸗ ſuchte er ſorgfältig ſeine Alpenſchuhe, ſah nach der eiſer⸗ nen Spitze ſeines Alpenſtockes, und überzeugte ſich, daß ſich Beides in gutem Zuſtande befand. Als erfahrener Bergſteiger wußte er ſehr gut, daß bei mangelhafter Beſchaffenheit der Schuhe und des Stockes der lieber⸗ gang über das Gletſcherfeld nicht nur äußerſt mühſam, ſondern auch äußerſt gefährlich war, und aus dieſem Grunde ſah er ſich vor. Indeſſen fand er keinen An⸗ laß zu irgend welcher Bedenklichkeit; die Schuhe waren ſtark und feſt, die eiſerne Spitze des Stockes hatte von