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danken. Da nahm der Ritter, Herr Florian Geyer von Geyersberg, das Wort und ſprach:
„So wahr mir Gott helfe, keiner von den Artikeln verlangt etwas Unbilliges. Ich will ſie vertreten und
an ihre Durchführung Leib und Leben wagen. Es muß
und ſoll ſein! Das arme Volk ſchmachtet ſo tief im Elende, daß es nur gewinnen kann, ſelbſt durch den Tod.“*
„Ich denke wie Ihr,“ ſagte Herr Weigand.„Kann ich auch nicht helfen und fechten auf dem Schlachtfelde, ſo will ich doch zu Euch ſtehen mit meinen beſten Rath⸗ ſchlägen.“
„Auch ich,« ſprach der ehemalige Kanzler, Herr Wippler.„Ich ſchwöre Treue und Anhänglichkeit der guten Sache.“
„Und ich,« nahm Jörg Metzler von Ballenberg das Wort,„ich will neue Botſchaften ſenden an meine An⸗ hänger, damit ſie eiligſt rüſten und zur Durchführung der Artikel ſich bereit halten. Zum Sonntag Judica ſoll Alles fertig ſein, wenn nicht noch früher!«
„Das iſt ein Wort, wie ich es gern vernehme,“« rief der wilde Jäcklein mit ſtürmiſchem Jubel. Wir hier ſind bereit! Alſo ſendet nur Botſchaft, an welchem Tage Eure Schaar zu uns ſtoßen kann, und wir wer⸗ den Euch mit offenen Armen empfangen.“
„Sei es ſo,“ ſagte Florian Geyer.„Und wo wol⸗ len wir uns treffen?“
„Im Tauberthale, ſo Gott will,“ erwiederte Jörg Metzler.„Und dann— auf nach Heilbronn! Die Stadt muß unſer werden, als ein feſter und guter Stütz⸗ punkt für unſer ferneres Vorſchreiten.“


