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Ohnmacht des Reichthums : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Erſtes Kapitel.

Es iſt beſſer ein Armer, der in ſeiner Frömmig⸗ keit gehet, denn ein Reicher, der in verkehrten Wegen gehet.

Sprüchwörter 28, 6.

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Arnold und Jonathan kehrten vom Friedhofe zurück, und betraten in ſehr ernſter und wehmüthiger Stimmung ihre kleine Wohnung. Sie hatten einem theuren Freunde das letzte Geleite gegeben, und ſtanden nun ohne Ver⸗ wandte und ſonſtige Angehörige ganz allein in der Welt da. Vater und Mutter waren ihnen ſchon vor Jahren geſtorben. Ein gutherziger Verwandter hatte ſich der beiden verwaisten Knaben angenommen, und ſie in Allem unterſtützt und gefördert, ſo weit ſeine nicht allzu reich⸗ lichen Mittel es irgend erlaubten. Jetzt ruhete der wackere Ehrenmann im Grabe, und hatte, außer ſeinem Segen, auch ſein kleines Vermögen den beiden Brüdern

mit der ausdrücklichen Beſtimmung hinterlaſſen, daß ſie

frei nach ihrem Gefallen und Belieben darüber verfügen könnten. Ohnmacht ꝛc. 1