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Fenſter ſeines Hauſes ſaß Mr. Wilſon's verfallene Geſtalt, und ſchaute mit mattem ſterbendem Blick in die von goldenen Lichtern überſtrahlte Gegend hinaus. Vor ihm knieeten ſeine Kinder, und benetzten ſeine abgemagerten Hände mit ihren Thränen. Zur Seite ſtand Mr. Hamilton, und hatte ſeine Linke leicht auf die Achſel des alten Freundes gelegt.
„Könnt Ihr mir verzeihen, meine Kinder?“ fragte der ſterbende Mann mit ſchwacher Stimme,“— könnt Ihr mir vergeben, was ich vor vielen Jahren ſchwer geſündigt habe?“
„Vater, armer lieber Vater,“ verſetzte Benjamin mit vor Rührung bebender Stimme,—„ja, du haſt ſchwer gefehlt, aber deine Kinder haben nicht das Recht, dir einen Vorwurf daraus zu machen. Uns biſt du immer ein liebevoller, ſorgſamer und zärtlicher Vater geweſen, und dafür möge Gott dich ſegnen im Jenſeits, wo wir uns einſt wiederſehen werden. Und haſt du denn nicht gebüßt, was du geſündigt haſt? Oh, Vater, hier im innerſten Herzen fühle ich, daß Gott dir verziehen hat, und daß du getroſt eingehen kannſt zum Herrn!“
„Benjamin ſpricht Wahrheit,“ fügte Mr. Hamil⸗ ton hinzu.„Es ſteht geſchrieben: Größere Freude iſt im Himmel über den Sünder, der Buße thut, als über den Gerechten, der ſelbſtgefällig iſt.“
„Aber ich habe noch nicht völlig meine Schuld ab⸗ getragen, Ihr wißt es ja,“ erwiederte Mr. Wilſon mit leiſem Stöhnen.„Noch zweitauſend Thaler fehlen an der Rückerſtattung! Der Gedanke daran macht mir ſchweren Kummer.“ d „Solcher Kummer ſoll dich nicht drücken, nicht
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Nemeſis.


