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konnte, und ſchloß ſie dann wieder, als er ſich im Zimmer befand. Hierauf umklammerte er den Griff ſeiner Axt mit krampfhafter Gewalt, und ſchlich ſich auf den Zehen nach dem Bette Mr. Hamilton's. Hier holte er weit aus,— einen Augenblick ſchwebte das blitzende Beil hoch in der Luft, und— dann ſchmet⸗ terte es mit furchtbarer Wucht auf den Kopf der im Bette liegenden Geſtalt nieder. Schädelknochen krach⸗ ten und ſplitterten, aber kein Tropfen Blut färbte die weiße Hülle des Kopfkiſſens. Ehe ſich Solms von ſeinem Erſtaunen darüber erholen, und zu einem zwei⸗ ten Axthiebe ausholen konnte, ſtürzten die Geſtalten zweier rieſigen Schwarzen aus den dunkelſten Winkeln des Zimmers auf ihn los, packten ihn mit ihren ſtar⸗ ken Fäuſten, entriſſen ihm die tödtliche Hiebwaffe, warfen ihn zu Boden, und knebelten ihm Hände und Füße mit Stricken. Während dies geſchah, erhob ſich von der anderen Seite des Bettes, hinter welchem er verborgen gekauert hatte, Mr. Hamilton, und trat mit kaltem ſpöttiſchen Lächeln vor Solms hin.
„Der Beilhieb war vortrefflich geführt, mein Herr Mörder und Todtſchläger,“ ſagte er.„Wenn er mei⸗ nen Kopf getroffen hätte, wie er den leeren Schädel eines armen längſt geſtorbenen Indianers getroffen, ſo würde ich jetzt ſchwerlich mehr unter den Lebendi⸗
gen wandeln.“
„Verrath!“ heulte Solms voller Wuth und Ver⸗ zweiflung.„Wilſon, der Schurke, hat mich in dieſe Falle gelockt!“
„Behüte Gott, mein Lieber,“ verſetzte Mr. Hamit ton;—„Sie ſind vollſtändig im Irrthum. Sie ſelbſt
haben die Falle erſonnen und aufgeſtellt, und Sie
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