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Mr. Wilſon in einen Lehnſtuhl, und blieb dort Stun⸗ den lang faſt unbeweglich ſitzen. Die Nacht rückte vor, es ſchlug zehn, es ſchlug elf, es ſchlug zwölf auf
der Wanduhr in Mr. Wilſon's Stube. Dieſer athmete
erleichtert auf. Mitternacht war vorüber,— jetzt durfte er hoffen, daß Solms nicht mehr kommen würde.
Vergebliche Hoffnung! Traurige Täuſchung! Noch tönte das Summen der Wanduhr in leiſen Schwin⸗ gungen nach, da öffnete ſich die Stubenthür, und lei⸗ ſen Schrittes trat Solms ein. Seltſam düſter und verwildert ſah er aus. Seine Augen funkelten in un⸗ heimlichem Glanze, und Todtenbläſſe bedeckte ſein Ge⸗ ſicht. In der Fauſt hielt er ein ſchweres Beil; ein großes Bowie⸗Meſſer ſteckte an ſeinem Gürtel.
„Biſt du krank?“ fragte er mit vor innerer Er⸗ regung heiſerer Stimme, und ſchleuderte einen drohen⸗ den Blick auf Mr. Wilſon.
„Ich bin weder dazu vorbereitet, einen Mord an meinem beſten Freunde zu begehen, noch werde ich zu⸗ geben, daß du es thuſt,“ verſetzte der Pflanzer mit Feeſſtigkeit.„Bedenke, Solms,— unſchuldig vergoſſenes
Blut ſchreit zum Himmel, und keine Buße kann das
Verbrechen des Mordes ſühnen. Ich beſchwöre dich,
— laß' ab von deinem entſetzlichen Vorhaben.“
„Albernes Geſchwätz!“ entgegnete Solms verächt⸗ lich.„Iſt Hamilton in ſeiner Stube?“
„Dort iſt er!“
„Und deine Kinder? Wo ſind ſie? Schlafen ſie ſchon?“
„Sie ſind nicht hier; ich habe ſie mit den Sclaven
nach Hamilton's Farm geſchickt.“ „Ah, darum war Alles ſo ſtill in und außer dem
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