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„Aber unter welchem Vorwande ſoll ich ſie fort⸗ ſchicken?“ fragte Mr. Wilſon beſtürzt.
„Unter dem ganz einfachen, daß ich dir deine Pflanzung abgekauft habe,“ gab Mr. Hamilton kalt⸗ blütig zur Antwort.„Dein Sohn wird an dieſer That⸗
ſache ganz und gar nicht zweifeln, und deinen Befeh⸗
len um ſo williger gehorchen, wenn du ihm die Mit⸗ theilung machſt, daß du und ich ihm nach wenigen Tagen auf meine Farm folgen werden. Du verſtehſt mich, Wilſon? Deine Kinder müſſen entfernt werden, damit jener Schurke ihnen keine Enthüllungen machen kann.“
„Ich verſtehe, ja,“ verſetzte Mr. Wilſon mit war⸗ mer Dankbarkeit.„Aber die Neger? Wenn wir auch ſie fortſchicken, wer ſoll uns Beiſtand leiſten, wenn es gilt, den Böſewicht zu fangen und zu entlarven?“
„Dafür laß mich ſorgen,“ entgegnete Mr. Hamil⸗ ton.„Mein Freund Ellis, der ja kaum zwei Meilen von hier wohnt, wird mir gern ein paar handfeſte Leute herüber ſchicken. Die Entfernung deiner eigenen Neger iſt aus doppeltem Grunde nothwendig, einmal um Solms ſicher zu machen, der ſich leicht einreden laſſen wird, daß du die Burſche nur fortgeſchickt haſt, um jeden Zeugen bei meiner beabſichtigten Ermordung zu beſeitigen; und dann,— auch ſie brauchen die Anklage nicht zu hören, welche Solms jedenfalls ge⸗ gen dich ſchleudern wird, wenn er ſeinen ſchändlichen Plan vereitelt ſieht.“
„Ja, ja, ich begreife,“ ſagte Mr. Wilſon.„Du
biſt ſehr vorſichtig, Freund! Und was nun noch?“ „Nun, vor der Hard, nichts weiter mehr, als daß ich einen Spazierritt mache,“ erwiederte Mr. Hamilton.


