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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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dich nächſte Nacht ermorden zu helfen? Stehe ich nun noch ſo, wie früher, zu dieſem Menſchen?

Ermorden? Mich? Unter deinem eigenen Dache? Entſetzlich! rief Mr. Hamilton aus.Und du, Wil⸗ ſon? Was antworteteſt, was ſagteſt, was thateſt du?«

Solms verließ mich, ehe ich ihm meine Ent⸗ ſchließung mittheilen konnte, unter erneuerten, gräu⸗ lichen Drohungen, verſetzte Mr. Wilſon.Vor kaum einer Stunde ſchickte er mir dieſes Billet. Lies es. Was mich anbetrifft, oder vielmehr meinen Entſchluß, ſo faßte ich nach ſchweren Kämpfen den, dir Alles zu enthüllen und mich von deinem Rath leiten zu laſſen.

Daran haſt du wohl gethan, verſetzte Mr. Ha⸗ milton zufrieden.Der Schurke zweifelt alſo nicht daran, daß du ihm zum Morde Beiſtand leiſten wirſt?

Er rechnet darauf, daß ſeine Drohungen mich zu jedem Schritte treiben werden, den er mir vorſchreibt, erwiederte Mr. Wilſon.

Wohlan denn, ſagte Mr. Hamilton,ſo hoffe ich, daß wir ihn in ſeiner eigenen Schlinge fangen und für alle Zukunft unſchädlich machen werden. Willſt du die Leitung der ganzen Angelegenheit alſo mir überlaſſen?

Gewiß, mit Freuden!

Dann müſſen wir vor allen Dingen Sorge tra⸗ gen, deine Kinder von hier zu entfernen, nahm Mr. Hamilton wieder das Wort.Wir ſchicken ſie mit allen dir noch gebliebenen Sclaven auf meine Farm, und zwar ohne allen Verzug. Binnen einer Stunde müſſen ſie fort ſein.