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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Ende wohl auch noch zu ſchaffen ſein würden. Und nun denken Sie nach! Sagte ich nicht:Vier Pro⸗ cent werden ſich auch noch auftreiben laſſen. Ich nehme Sie als den Stellvertreter des Herrn von Weſtern an. Die Sache iſt alſo abgemacht. Ich frage Sie jetzt: ſagte ich nicht ſo? Und was antworteten ſie darauf? Denken Sie einmal ein bischen nach.

Ich ſuchte in meinem Gedächtniſſe, und da fand ich denn allerdings, daß der Oberſt buchſtäblich jene Worte gebraucht, und ich darauf erwiedert hatte:Abgemacht! Heute über vier Tage können Sie das Geld in Empfang nehmen.

Alſo erwiederte ich:Nun ja, es iſt ſchon ſo, aber was hat das mit den zehntauſend, zweihundert Tha⸗ lern, nebſt Groſchen und Pfennigen zu thun?«.

Es hat damit zu thun, daß ich mit Herrn von Weſtern ausgemacht hatte, er ſolle das Geld zum An⸗ kaufe des Herrenburger Gutes vorſtrecken, ich dagegen wollte die Bewirthſchaftung deſſelben übernehmen, und der Ertrag ſollte zu gleichen Theilen gehen, bis das vorgeſchoſſene Kapital zurückgezahlt ſei. Verſtehen Sie nun endlich, Poſtmeiſter? Sie ſind fuͤr Weſtern ein⸗ getreten, Sie haben das Kapital gegeben, ich habe das Gut bewirthſchaftet, und hier iſt nun die Hälfte vom Ertrage, die Ihnen rechtmäßig zukommt. Die Sache iſt ſo einfach, wie möglich!«

Aber ich habe doch darauf gar nicht gerechnet! rief ich aus.

Gerechnet oder nicht, das bleibt ſich gleich, ant⸗

woortete er.

Aber es iſt ja auch gar kein Contract dieſer Art vorhanden!