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heute glücken. Alſo komm heran, wenn du den Muth haſt, Tyrann, der du biſt!“
Albert ließ nicht auf ſich warten. Es fehlte ihm nicht an Muth, und außerdem verließ er ſich auf ſeine nicht gewöhnliche Körperſtärke. Bis dahin war er noch
in allen Fauſtkämpfen Sieger geblieben, und hatte in
Folge deſſen eine Herrſchaft über ſeine Mitſchüler aus⸗ geübt, die dieſen äußerſt läſtig und unangenehm war, und ihn nicht gerade beliebt machte. Aber Furcht er⸗ ſetzte vollkommen die Zuneigung, und Albert's Ober⸗ Herrlichkeit wurde nie angefochten, bis zu dieſem Augen⸗ blicke, wo Jemand, und noch dazu„ein Fuchs“ ſich unterſtand, ihm den Gehorſam zu verweigern. Albert fühlte, daß ſeine Herrſchaft auf dem Spiele ſtand, und bot deßhalb ſeine ganze Kraft und Gewandtheit auf, den Gegner zu überwinden und zu Boden zu ſchlagen. Aber diesmal hatte er ſeinen Mann gefunden. Fritz bearbeitete ihn ſo nachdrücklich mit beiden Fäuſten, und trommelte ihm ſo gewaltig auf dem Schädel herum, daß Albert nach kaum zwei Minuten am Boden lag, und kläglich ſtöhnend um Gnade bat.
»Du haſt alſo genug?« fragte der Sieger.
»Mehr, als genug, mir iſt, als ob mein Kopf zu Brei geſchlagen wäre,« antwortete Albert, von Neuem und noch klaͤglicher ſtöhnend.
Und allerdings ſah er auch kläglich genug aus. Sein Geſicht war mit Beulen bedeckt, und ſein rechtes Auge dick geſchwollen, und braun und blau unter⸗ laufen.
„Gut denn,“ ſagte Fritz.„So wären vorläufig wir Beiden fertig. Aber wie iſt es mit euch übrigen Alten? Hat Einer oder der Andere Luſt, noch einmal


