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wird am beſten ſein, ich treibe die Thiere in die Schuppen.“
Dieſe Schuppen waren große, mit Schindeln ge⸗ deckte Räume mit offenen Seitenwänden, in welchen ſämmtliche Pferde, welche bei Tage im Freien weideten, während der Nacht ein Unterkommen fanden. Hatte Fritz ſeine kleine Heerde am Abend dort richtig und vollzählig abgeliefert, ſo war er ſeiner Dienſte ledig und konnte nach Hauſe gehen. Bei der nächtlichen Ueberwachung der Pferde hatte er nichts zu thun; dieſe wurde von den Pferdeknechten und deren oberſtem Auf⸗ ſeher beſorgt. 1
Nachdem er ſeinen Entſchluß gefaßt hatte, ließ er einen eigenthümlichen Pfiff ertönen, und ſofort ſpitzten alle Füllen, die weidenden ſowohl wie die ruhenden, ihre Ohren, und wendeten ihrem jungen Hirten die feinen Köpfe mit den großen glänzenden Augen zu. Bei
einem zweiten Pfiffe ſprang ein ſchönes ſchwarzes Thier
mit wenigen Sätzen bis dicht vor ihn hin, wieherte leiſe, und legte ſchmeichelnd und zutraulich den Kopf auf ſeine Schulter. Fritz liebkoste und ſtreichelte den Rappen, und klopfte ihm ſanft auf die breite, mit einem weißen Sterne verzierte Stirn.
»Mein hübſcher Ali,“ ſagte er,—„du biſt doch immer der Erſte, der gehorſam meinem Rufe folgt. Da⸗
für ſollſt du aber auch morgen etwas Apartes haben,
ein Stückchen Zucker, das ich mir vom Oberknechte er⸗ betteln werde. Ja, das ſollſt du kriegen! Jetzt aber ſei auch ferner hübſch artig, und hilf mir die andern
nach dem Schuppen bringen.“
Als ob das Thier ihn verſtanden habe, wieherte es laut, galoppirte dann davon, und flog mit leichten
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