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„Ach was, ich!« ſagte Fritz unbekümmert.„Was könnten ſie mir groß anhaben? Ich würde eben auch davon laufen!“
„Aber wenn ſie ſchießen?«
„Ei, nicht alle Kugeln treffen, und der Wald iſt ganz nahe, und im ſchlimmſten Falle,— was iſt an ſolchem armen Jungen, wie ich bin, gelegen?«
„Hm! ſchade wär's am Ende doch!« brummte der alte Herr vor ſich hin.„Nun, wir werden's abwarten müſſen, ob die Franzoſen kommen oder nicht. Jeden⸗ falls gib mir hübſch auf die Pferde acht, Fritz! Wenn du lernen willſt, hab' ich auch nichts weiter dagegen, aber den Dienſt darfſt du mir darüber nicht verſäumen. Ein Auge auf das Buch, und Eines auf die Heerde, ſo mag's gehen.“
»Zu Befehl, Herr Oberſt⸗Wachtmeiſter,“ verſetzte Fritz, und legte militäriſch grüßend die Hand ſeitwärts an die Stirne.
Der. alte Herr nickte, und ſetzte dann ſtillſchweigend ſeinen Weg fort. Fritz ſah ihm nach, bis die hohe, ſtatt⸗ liche Geſtalt im Walde verſchwand.
„Na, nun bin ich ſicher,« murmelte er.„Heute wenigſtens wird er nicht wiederkommen, und da könnt' ich hinüberſpringen und nach den Schlingen ſehen, ob ſich nicht ein Kaninchen gefangen hat. Die Mutter würde ſich freuen! Seit acht Tagen hat ſie keinen Biſſen Fleiſch gegeſſen, und eine kräftige Suppe von Kaninchen⸗Fleiſch wird ihr gut thun, den Pferden kann ja nichts geſchehen, und in einer halben Stunde bin ich ſpäteſtens wieder zurück.“
Err ſteckte ſeine franzöſiſche Grammatik wieder unter die Baumwurzel, ſah nach den ſchlanken, hübſchen Thieren,


