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Man muß sich durchschlagen : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſte mit aller Aufmerkſamkeit, aber lieber wäre er doch in die Schule gegangen, um dort zu lernen, und am allerliebſten zu dem Herrn Pfarrer, um noch viel, viel mehr zu lernen, als der Herr Schulmeiſter ihn lehren konnte. Aber die Verhältniſſe erlaubten das nun ein⸗ mal nicht, und nun half er ſich, ſo gut er konnte. Der Trieb zum Lernen lag nun einmal in ihm, und war ſo heftig, daß er ihm nicht widerſtehen konnte. Er ſuchte ſich Bücher zu verſchaffen, und ſtudierte ſie draußen im Freien unter den Eichen. Wenn er etwas nicht ver⸗ ſtand, ſo fragte er den Herrn Schulmeiſter um Rath, und empfing Belehrung, ſo viel eben gegeben werden konnte. Freilich war's nicht allzu viel, denn die Kennt⸗ niſſe des alten Mannes gingen nicht weit über Leſen, Schreiben und Rechnen hinaus. Gern hätte ſich Fritz an eine höhere Inſtanz, an den Herrn Pfarrer nämlich, gewendet, aber er wagte es nicht, weil dieſer doch gar zu Ehrfurcht gebietend ausſah. So mußte es mit dem Lernen gehen, wie es eben ging, und wenn Fritz auch nicht gerade Vieles dabei lernte, er konnte doch immer Etwas. Heute hatte er eine alte franzöſiſche Gram⸗ matik unter der Baumwurzel hervorgeholt, und ſich ſehr bald mit ſolchem Eifer darin vertieft, daß er Nichts mehr von Allem ſah und hörte, was um ihn her vor⸗ ing.

»Da ſoll ja doch aber gleich das Wetter drein ſchlagen!« rief plötzlich eine barſche, kräftige Stimme, die Fritzen höchſt unſanft aus ſeiner Verſunkenheit empor⸗ ſchreckte.Sitzt der Bengel da und ſteckt die Naſe in Leſebücher, anſtatt ſich um ſeine Füllen zu bekümmern!«

Beim erſten Klange dieſer Stimme war Fritz empor⸗ geſchreckt, wie eine Sprungfeder, hatte ſein Buch zur