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„Einmalhunderttauſend Thaler!“ ſprach gleich darauf eine andere Stimme.
Die Nummer 10217 hatte alſo den Gewinn von hunderttauſend Thalern gewonnen und Richard war ganz blaß geworden.
„Deine Nummer, Georg, wenn du ſie genommen hätteſt!“ fluͤſterte er dem Freunde zu.„Oh über dei⸗ nen unglücklichen Eigenſinn!«
Georg zuckte nur gleichgültig die Achſeln.
„Ich bereue es nicht, daß ich den Juden fortſchickte,« erwiederte er.„Sieh' nur den armen Teufel, wie er ſich freut.“
Keodn der That war Aaron Meier außer ſich vor Ent⸗ zücken.
„Soll mir Gott helfen, 10217 hat's gewonnen,“ ſchrie er.„Rührt mich doch der Schlag auf der Stelle vor Freuden! Sehen Sie, gnädiger Herr, wenn Sie gefolgt hätten meinen Worten! Hunderttauſend Thaler! Es iſt ein Wort!«
„Was willſt du, Aaron?“ entgegnete Georg lächelnd. „»Wenn ich das Loos genommen hätte, ſo würdeſt du ja nicht gewonnen haben!«
„»Hab'⸗ ich's doch auch nicht gewonnen!“ rief Aaron Meier.„Hab' ich doch das Loos doch noch geſtern früh verkauft an einen jungen Menſchen in einem Schnitt⸗ waarengeſchäft! Wird der junge Menſch ein Geſicht machen, wenn er ſein Glück erfährt! Ich muß nun gleich hin und muß ihm ankündigen, wie's ſteht, und ſollt ich auch die Droſchke bezahlen müſſen aus meiner eigenen Taſche! Ich denke, der junge Menſch wird mir's vergelten durch ein gut Trinkgeld!«
Mit dieſen Worten ſchoß er wie ein Pfeil aus dem


