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zu vermeiden; daher traf man auf der Landſtraße nicht auf ihn, und erreichte Menehould, wo eine Dragoner⸗ Eskorte den König erwarten ſollte. Aber der Capitain d'Audoins, welcher ſie befehligte, war gezwungen worden, nach dem Stadthauſe zu gehen, um von dieſen Truppenbewegungen Rechenſchaft zu geben, welche die übelgeſtimmte Bevölkerung abſchreckten. In Folge deſſen war er nicht viel mehr als ein Gefangener. Hier in St. Menehould war es, wo der König, beunruhigt über das Fehlſchlagen aller Erwartungen, und öfter den Kopf aus dem Wagen herausſteckend, von einem Verräther, dem Poſtmeiſter Drouet, erkannt wurde. Der Anblick des Königs machte dieſen Menſchen betroffen; er verglich das Geſicht deſſelben mit dem ſehr ähnlichen Bilde des Königs auf einer Aſſignate, dem damals üblichen Papiergelde, und ſeine ſchadenfrohe Miene verrieth ſeine böſen Gedanken. Die Koͤnigin bemerkte ſeine Ueberraſchung und Schadenfreude, und erſchrack darüber; aber die Kutſche fuhr ſogleich weiter, und mit der Entfernung verminderte ſich ihre Un⸗ ruhe. Drouet, der Verräther, ſäumte indeß nicht, ſeine Entdeckung auszubeuten. Er theilte ſie ſogleich dem Stadtrathe mit, und alle Bewohner des Ortes er⸗ griffen die Waffen. In demſelben Augenblicke, es war Abends im Viertel nach ſieben Uhr, kam ein expreſſer Bote von Chalons an, welcher die Nachricht von der Abreiſe des Königs beſtätigte. Sofort wurde beſchloſſen, daß Drouet die Flüchtlinge verfolgen und ſte verhaften buſen ſolle, falls es ihm gelänge, ſte noch einzu⸗ olen. b Der Verräther beſtieg ſogleich ein Pferd und be⸗


