Erſtes Kavitel. Sonnige Tage.
Im Bezirke der dzilerien, jenem großartigen Re⸗ ſidenzſchloſſe der Königent
einen kleinen Garten, welcher von einem zierlichen Gitter eingeſchloſſen war und an einen Pavillon ſtieß, der von dem Lehrer des Dauphin(oder Kronprinzen) Ludwig Karl von Frankreich, dem Abbé Davaur, be⸗ wohnt wurde.
In dieſen kleinen Garten trat an einem herrlichen Juli⸗Morgen des Jahres 1790 ein reizend hübſcher Knabe im Alter von etwas über fünf Jahren. Er war reich und ſorgfältig gekleidet, und eine kleine Ab⸗
theilung der in den Tuilerien dienſtthuenden National⸗
garden folgte ihm auf dem Fuße bis an die Gitterthür des Gärtchens, wo ſie ſich als Bewachung aufſtellte. Der Knabe machte ihnen eine anmuthige Verbeugung, und ſagte lächelnd:„Entſchuldigen Sie, meine Herren!
Es betrübt mich ſehr, daß mein Garten ſo klein iſt, Sie empfangen
weil es mich des Vergnügens beraubt,
Ein Königsſohn.
n Frankreich zu Paris, gab es am äußerſten Ende der Terraſſe am Ufer des Waſſers


