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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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in Amerika, dem er beinahe zum Opfer gefallen wäre.

Nicht ungeſtraft ſollte er das Vaterland wiederſehen. Es war, als ob Gott ihn züchtigen wollte dafur, daß er im Zorne den Feuerbrand in das Haus ſeines frü⸗ heren Herrn geſchleudert hatte, denn eben auch durch Feuer hätte er faſt noch in den letzten Tagen ſeines Verweilens in Amerika ſein Leben eingebüßt.

Bei einer Wettfahrt mit einem anderen Dampf⸗ ſchiffe gerieth dasjenige, auf dem Hans ſich befand, plötzlich in Brand, und die Flammen griffen mit einer ſolchen raſenden Heftigkeit um ſich, daß man nach einer kurzen halben Stunde ſchon jede Hoffnung auf Erhal⸗ uung des Fahrzeugs aufgeben mußte. Hans hatte in redlichem Eifer ſein Beſtes gethan, um die Flammen davon getragen, ohne dem Brande Einhalt thun zu können. Als endlich der allgemeine Ruf:Rette ſich, wer kann! ertönte, als ſelbſt der Kapitän des Dampf⸗ ſcchiffes dieſem Rufe beiſtimmte, gaben die löſchenden eeute ihre vergeblichen Bemühungen auf. Auch Hans wwendete der Gefahr den Rücken, ſteckte ſein Geld und ſſeine übrige beſte Habe zu ſich, und ſprang über Bord

des brennenden Schiffes in den Fluß. Zu ſeinem Glücke donnte er ſchwimmen und ſich ſo lange über Waſſer er⸗ halten, bis er von einem anderen Dampfer, der zur Hülfe und Rettung der Verunglückten herbei eilte, auf⸗ gefiſcht und in Sicherheit gebracht wurde. So war er allerdings dem Tode entronnen und hatte auch noch ſein mühſam erworbenes Geld gerettet, aber, in New⸗ Drleans angekommen, konnte er nicht gleich die Reiſe n ach ſeiner Heimath antreten, ſondern lag einige Wo⸗ her hindurch an ſeinen Brandwunden krank darnieder,

eerſticken zu helfen, dabei aber nur einige Brandwunden