und macht Euch damit noch einen luſtigen Tag. Mor⸗ gen früh um ſechs Uhr aber trefft Ihr mich auf dem Bahnhofe der Weſt⸗Eiſenbahn. Sie läuft nur eine halbe Stunde von meiner Farm vorüber, und wir werden ſie daher benützen. Merkt es Euch, Schlag ſechs Uhr!«
Hans verſprach, ſich pünktlich einzufinden. Die empfangenen Dollars benützte er, noch einige kleine Ein⸗ käufe zu machen, nahm dann Quartier in einem Boarding⸗ Houſe, ganz in der Nähe der ihm von Mr. Blunt be⸗ zeichneten Eiſenbahn, und ſtellte ſich am andern Mor⸗ gen mit dem Schlage ſechs Uhr auf dem Bahnhofe ein. Sein neuer Herr befand ſich ſchon dort, und hatte be⸗ reits die Fahrbillets gelöst.
„Scheint, Ihr ſeid pünktlich,“ rief er Hans ent⸗ gegen.„Gefällt mir, das! Denke, werden gut mit einander auskommen! Habt Ihr ſchon gefrühſtückt?«
„Noch nicht, Mr. Blunt,“ erwiederte Hans.„Die Kellner im Boarding⸗Houſe ſchliefen noch, als ich fort⸗ ging, und ſie zu wecken, hätte mich zu lange aufge⸗ halten.“
„Thut nichts,« ſagte der Farmer.„Bin verſehen. Da, nehmt!“
Aus einer Reiſetaſche zog er Brod und kalten Bra⸗ ten, nebſt einer wohlgefuͤllten Brandy⸗Flaſche, und nöthigte Hans zum Eſſen und Trinken. Eben hatte dieſer ſeinen Hunger und Durſt gelöſcht, ſo erſcholl das Zeichen zur nahen Abfahrt des Zuges, und Beide muß⸗ ten eilen, Plätze zu bekommen. Kaum hatten ſie ſich niedergeſetzt, ſo brauste, raſſelnd und donnernd, unter dem gellenden Pfeifen der Locomotive, der lange Wagenzug in weſtlicher Richtung davon.
Unterwegs erfuhr Hans von Mr. Blunt, daß ſeine


