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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſehen gefährdet zu werden, bei dem Meiſter über Hans Klage führen mußte. Meiſter Willing vernahm halb zornig, halb betrübt die Anſchuldigungen.

»Ich ſehe ſchon, Altringer, ſagte er,daß ich ſel⸗ ber die Aufſicht über den Burſchen übernehmen muß. Kümmern Sie ſich nicht weiter um ihn. Ich werde ihm die Faulheit und Naſeweisheit ſchon auszutreiben wiſſen.«

Der Ober⸗Geſell war froh, der Aufſicht über den widerſpenſtigen Buben überhoben zu ſein. Hans erhielt von ſeinem Vater eine ſtrenge Zurechtweiſung, und dieſer kündigte ihm noch außerdem an, daß er ſelber von jetzt an ihm ſeine Arbeiten anweiſen, und ſeinen Fleiß und ſein Betragen überwachen werde. Dies ge⸗ ſchah, und dem ſtrengen Vater gegenüber wagte es Hans denn doch nicht, ſich widerſpenſtig zu zeigen. Jeden Tag wies ihm der Vater ein beſtimmtes Maß von Arbeit zu, und wenn dies bis zum Feierabend nicht beſeitigt war, ſo mußte Freund Hans nachſitzen ohne Gnade und Barmherzigkeit, bis er ſein Penſum Arbeit geliefert hatte.

Das ging wiederum eine Zeitlang ganz ordentlich, aber auf die Dauer konnte es Hans doch nicht aus⸗ halten. Er fing wieder an nachläſſig zu arbeiten, und weder die ſcharfen Ermahnungen des Vaters, noch auch die Straf⸗Stunden machten einen dauernden, heilſamen Eindruck auf ihn. Er führte wohl Hobel und Säge, wweil er mußte, aber er that es ohne Luſt und Liebe zur Sache, träge, ſchläfrig und unordentlich. Der Vater hatte längere Zeit Nachſicht mit ihm; endlich zeigte ſich 1 eines Tages, daß der Faden ſeiner Geduld

Hans hatte ein Stück Möbel poliren