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ſo laſſen wir ihn fallen, und reden nicht mehr davon.“
Wie war Baſtel zu Muthe, als Herr Brockhuſen in ſo väterlicher Weiſe zu ihm ſprach? Sein Herz ſchwoll an zum Zerſpringen, ſeine Wange wurde ab⸗ wechſelnd bleich und roth, die hellen Thränen ſtürzten ihm aus den Augen, und jetzt ſprang er auf, warf ſich an die Bruſt ſeines Wohlthäters, und preßte ihn heftig in ſeine Arme.
„Oh, mein Vater! Mein gütiger, zärtlicher Vater!“ rief er tief bewegt und durch und durch erſchüttert aus. „Ich verſtehe Sie! Sie haben einen Blick in das Innerſte meiner Seele gethan, und nun, anſtatt mir zu zürnen, häufen ſie eine Fülle des Segens über mich!“
Lächelnd, obgleich doch auch voll Rührung erwie⸗ derte Herr Brockhuſen die Umarmung, und ſagte ſanft: „Ei, Baſtel, ich muß ja wohl wieder gut machen, was ich in meiner Verblendung, freilich nur in der beſten Ab⸗ ſicht, verfehlt habe. Ich vergaß, Baſtel, daß Jeder nur eben in ſeiner Weiſe glücklich werden kann! Das war mein Unrecht! Das deinige aber war, daß du nicht offen vom Herzen weg zu mir ſpracheſt, und mich in meinem Irrthume erhielteſt, bis endlich dein Mund Worte fand, von denen deiner Seele nichts be⸗ wußt war. Gott ſei gedankt, daß es geſchah und daß du nicht elend zu Grunde gingeſt aus übergroßem Zart⸗ gefühl und übel verſtandener Dankbarkeit. Aber genug davon, mein Sohn! Ich durchſchaue ganz genau deine Beweggründe, und ſie haben dich mir und uns Allen nur um ſo lieber gemacht, da ſie aus einem ſo dank⸗ baren Gemüth und einem ſo treuen Herzen ſtammen.
Ein Jeder in ſeiner Weiſe. 7


