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merchen in der polytechniſchen Schule. Frau Brock⸗ huſen und Adelbert wunderten ſich darüber.
„Was ſoll das bedeuten, lieber Mann?“ fragte Erſtere ganz erſtaunt.„Du ſchickſt Baſtel fort, wäh⸗ rend wir ſeinen Eltern doch verſprachen, für ihn zu ſorgen und ihn wie unſer eigenes Kind zu halten? Er iſt immer brav, beſcheiden und artig geweſen. Warum nun dieſe Entfernung aus dem Hauſe? In der Schule wird er's nicht halb ſo gut haben, als in unſerem Hauſe.“
„Leiblich nicht, aber geiſtig gewiß beſſer!« antwor⸗ tete Herr Brockhuſen lächelnd.„Ich habe ſeinem Va⸗ ter verſprochen, einen rechten Mann aus ihm zu machen, und ein rechter Mann ſoll er werden, aber in ſeiner Weiſe. Die Unſrige paßt nicht für ihn, und Ihr habt ja wohl auch geſehen, daß er ſich bisher nicht ſo ganz behaglich gefühlt hat. Auch ſoll er ſich nicht ver⸗ wöhnen, denn Baſtel iſt arm, und muß ſich dereinſt ſeinen Unterhalt erwerben durch eigene Thätigkeit. Alſo laßt mich nur ruhig gewähren. Für Baſtel iſt es ge⸗ wiß am beſten ſo, wie es jetzt iſt, und überdieß wird er jeden Sonntag bei uns im Hauſe ſein, und von uns ſo freundlich behandelt werden, wie bisher. Wir werden dann ja ſehen, ob er ſich in der Schule bei Fleiß und Thätigkeit nicht glücklicher fühlt, als bei uns in Müßiggang und Ueberfluß, an den er nicht gewöhnt ſſ und ſich auch mit meinem Willen nicht gewöhnen oll.«
Frau Brockhuſen ſchüttelte zwar den Kopf, als ob ſie mit der neuen Einrichtung und den Anſichten ihres Gatten nicht recht einverſtanden ſei, indeß erhob ſie wei⸗ ter keinen Widerſpruch und ließ es dabei bewenden.
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