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thum, und Gottes Segen ſchien recht ſichtbarlich auf ihm zu ruhen, vielleicht, weil er ſeinen reichen Ver⸗ dienſt, zu einem großen Theil wenigſtens, in einer Weiſe anwendete, die Gott und Menſchen zur Freude gereichen mußte. Herr Brockhuſen war ein Vater der Armen und Bedrängten, und ſeine freigebige Hand ſtand für Jeden offen, der des Beiſtandes beduͤrftig und würdig war. Müßiggänger und Tagdiebe ſprachen ihn freilich ſtets vergebens um Almoſen an; arme Witt⸗ wen und Waiſen aber, rechtſchaffene Handwerker und Arbeiter, ſtrebſame, aber Farme junge Leute jeden Stan⸗ des fanden ſtets bei ihm guten Rath und offene Kaſſe, und die milden Anſtalten ſeiner Vaterſtadt zählten ihn zu ihren großmüthigſten Wohlthätern und ſegneten ſein mildes und gütiges Herz.
Wie geſagt, Gott lohnte ihm dafür ſchon auf Er⸗ den. Wie Herr Brockhuſen geſegnet war in ſeinen Ge⸗ ſchäften, ſo auch in ſeinem Hauſe und ſeiner Familie. Eine vortreffliche Frau ſtand ihm zur Seite, und un⸗ terſtützte ihn redlich bei ſeinen Sorgen und Bemühun⸗ gen um die Armen, die Kranken und Bedürftigen; und ſein Sohn Adelbert, ein fröhlicher, friſcher Knabe von etwa zwölf oder dreizehn Jahren erhöhte noch ſein Glück, da er bei ſeinen natürlichen Anlagen und Fä⸗ higkeiten, bei ſeiner Herzensgüte, und bei einem ſteten lobenswerthen Fleiße dereinſt ein tüchtiger Mann, dem Vater ähnlich, zu werden verſprach. Allerdings hatte er wohl auch ſeine kleinen Fehler, Launen und Eigen⸗ heiten, von welchen ſelten, ſelbſt ein ſonſt recht wacke⸗ res Kind nicht, ganz frei iſt, aber Alles in Allem ge⸗ nommen rechtfertigte doch ſein ganzes Weſen und Be⸗
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