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men. Felix erzählte ihm kurz, wie er Iwan im Walde gefunden habe, und der Ruf des alten Mannes führte ſchnell einige Knechte herbei, welche JZwan vom Pferde hoben, ihn in das Schloß trugen und der Pflege einer alten Dienerin übergaben. Der Greis ließ indeß das Pferd des Gaſtes verſorgen, und führte Felix in ſein Zimmer, wo er ihn mit Speiſe und Trank erquickte.
Theilnehmend und doch auch voll tiefer Wehmuth ruhte ſein Auge auf den ſchönen und edlen Zügen des Jünglings. Aber ehe er noch viele Worte mit ihm wechſeln konnte, kam eine Botſchaft, welche ihn und Felix an das Lager Iwan's berief. Beide folg⸗ ten ſogleich dem Rufe, und fanden Iwan angekleidet und bei vollkommen zurückgekehrter Beſinnung. Als er Felix erblickte, zitterte er.
„Um Gottes willen, iſt dieſer da der junge Mann, der ſich Meiner angenommen und mich hieher geführt hat?“ fragte er haſtig.
„Dieſer iſt es,“ verſetzte der Greis.„Ihr ſeid ihm großen Dank ſchuldig, Mann!“
Der alte Bärenführer brach in Thränen aus, ſchluchzte wie ein Kind, und warf ſich endlich Felix
zu Füßen.
„Gott hat uns hierher geführt!“ rief er in leiden⸗ ſchaftlicher Bewegung aus.„Gottes Finger ſehe ich in unſrer Begegnung, Gott ſelber will dich belohnen für deine Barmherzigkeit an einem Verworfenen! Felix, du biſt nicht mein Neffe, du biſt der Graf Felix Nor⸗ mann, und ſiehe, dieſes Schloß, das uns gaſtlich auf⸗ genommen, iſt der Sitz deiner Väter!“
Er wollte noch weiter ſprechen, aber der Greis und die alte Haushälterin unterbrachen ihn.
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