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reichen, wo man ihm gaſtfreundlich ein Nachtlager gewähren würde.
Da drang ein fernes Geheul zu ſeinem Ohre, und er lauſchte fkeudig erregt, weil er das Geheul eines Hundes zu vernehmen glaubte. Nicht ſo ſein Pferd, der edle Hengſt ſchauderte zuſammen, ſchnaubte, und ſprang in wilden Sätzen davon. A „Oho, was fällt dir ein, mein braver Omar,“ ſagte
Felix zu ihm, und ſuchte ihn ſchmeichelnd zu beruhige n.
„Erſchrickſt du vor ein wenig Hundegebell? Sei gauuz unbeſorgt, ich bin bei dir!“
Der Hengſt ſchien ihn zu verſtehen und fiel in ſei⸗ nen gewöhnlichen Schritt zurück. Als aber nach Ver⸗⸗ lauf einiger Minuten das ſeltſame Geheul jetzt ſchon
ganz in der Nähe wieder ertönte, bäumte er in wilde Erſchrecken hoch auf, und ſetzte abermals zum Galop ſprunge an. Noch kämpfte Felix mit ihm, um ih zurückzuhalten, da blieb das edle Thier plötzlich wie zu Stein erſtarrt ſtehen, ſtemmte die Vorderfüße ſchräg gegen den ſchneebedeckten Boden, und ſtreckte zähne⸗ fletſchend den feinen Kopf vor. Felix blickte auf, und ſah, kaum noch fünfzig Schritte entfernt, zwei große Wölfe, die ihn mit blutunterlaufenen Augen anſtarrten.
Schnell wie der Blitz zog er ſeine Piſtolen aus den Sattelhalftern, und richtete die Läufe auf die gegen ihn losſpringenden Beſtien. Es geſchah dies keinen Augenblick zu ſpät. Schon ſchnappten die Wölfe nach der Gurgel ſeines zitternden Roſſes,— da krachten die Schüſſe, und beide Wölfe zugleich ſtürzten getrof⸗ fen zuſammen. Felix ſandte Jedem noch eine zweite Kugel zu, um den Beſtien vollends den Reſt zu geben, und trieb dann ſein noch ängſtlich ſchnaubendes Pferd
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