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res.“ Nun komm, und begleite mich in den Park! Allons, Sultan!“
Sie gingen. Der Hund ſprang bald voraus, bald umkreiste er in weiten Bogen ſeinen jungen Herrn, Lahete aber bei jedem Anrufe bereitwillig zu demſelben zurück.
In den Wipfeln der Bäume rauſchte und flüſterte ein leiſer Windhauch, nah und fern ließen die mun⸗ teren Vöglein ihre melodiſchen Stimmen erſchallen, die Sonne glänzte hell vom blauen Himmel nieder, und malte tiefe, dunkle Schatten auf den von grauem, weichem Mooſe dicht bedeckten Erdboden,— es war ein herrlicher Sommernachmittag ohne zu große Hitze, mit köſtlich reiner und erfriſchender Luft, die Felix mit Entzücken einathmete.
Der große weite Park lag da einſam und men⸗ ſchenleer. Außer dem Knaben war kein menſchliches Weſen zu erblicken. Die Dienerſchaft des Grafen war im Schloſſe, ſeine Knechte, Mägde und Hofbauern waren auf den Feldern beſchäftigt. Aber gerade dieſe Einſamkeit freute den kleinen Felix,— konnte er doch um ſo ungeſtörter ſeinen Träumereien und Beobachtun⸗ gen nachhangen. Mit hellen Augen um ſich blickend, gewahrte er Mancherlei, was ſeine Aufmerkſamkeit erregte und feſſelte: bald ein ſchlankes Reh, das dicht
neben ihm aus dem Gebüſche kam, und mit großen Augen ihn furchtlos und zutraulich anſchaute, bis das
laute Bellen des Hundes das ſchüchterne Thier in die Flucht jagte,— bald ein Pärchen ſpielender Eichhörn⸗ chen, die ſich luſtig zwiſchen den Zweigen der Bäume herum tummelten in blitzſchneller Flucht und eben ſo
blitzſchneller Verfolgung; bald einen großen Raubvogel, 8


