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Erſtes Kapitel. Schloß Socolnicz.
„NUicht zu verwegen, Felix! Nicht zu verwegen e rief ein Herr in den beſten Jahren von hoher ler Geſtalt und mit männlich ernſtem, ſchönen Geſicht einem fünfjährigen Knaben zu, welcher auf dem weiüene mit Sand beſtreuten Platze vor dem Schloße Socol⸗ nicz einen jener kleinen zugleich feurigen und kräftigen Pony's tummelte, und das Thier zu den hitzigſten Sprüngen ſpornte. Ali wird dich in den Sand wer⸗ fen, mein Junge, wenn du ihn nicht ſchonender be⸗ handelſt!“
„Oho, ich ſitze feſt im Sattel, Papa, fürchte nichts für mich!“ rief der kleine Burſche blitzenden Auges zurück, und gab dem Pony abermals einen leichten Spornſtoß in die Flanken.„Sieh nur, Papa, wie prächtig Ali ſteigt! Wie er tanzt unter mir! Ich wette, er ſpringt mit Leichtigkeit über das Garteigelinder Soll ich' einmal verſuchen, Papa?“ 3
„Nein, nein! Auf keinen Fall!“ rief der 1t dem Knaben gebieteriſch zu.
Graf und Bärenführer.


