„In beſter Ordnung, Herr,“ lautete die Antwort. „Ohne Umpackung kann ſie ſofort weiter ſpedirt werden.“
„Das iſt mir lieb, denn unſer Correſpondent wünſcht die möglichſte Beſchleunigung. Und nun, Jakob, wirſt du mir Rechnung ablegen.«
„Ja, Herr,“ verſetzte Jakob, und zog ein Päckchen Papiere aus der Bruſttaſche ſeines Kittels.»„Dies iſt das Verzeichniß meiner Ausgaben, und dies⸗— fügte er hinzu, indem er einen noch ſtraffen und wohlgefüllten Geldbeutel hervorzog und auf das Schreibepult legte, —„dies iſt der Reſt von dem Gelde, das mir Wilhelm Häfele anvertraut hat. Sie werden finden, daß Alles ſtimmt und in Ordnung iſt.“.
Herr Zollmüller ſah die Berechnung durch, wobei zuweilen ein eigenthümliches Lächeln ſeine Lippen um⸗
ſpielte, und Herr Zeller zählte das Geld auf, das ſich
in dem Beutel befand.
„Du haſt Recht, Jakob, Alles ſtimmt,“ ſagte Herr Zollmüller, nachdem er die Summe der Ausgaben mit dem übrig gebliebenen Gelde verglichen hatte,—„aber in der Ordnung iſt nicht Alles.“
„Und was nicht, Herr?“ fragte Jakob beſtürzt.
„Nicht in der Ordnung iſt, daß du unterwegs ge⸗ darbt und gehungert haſt, wie ich aus der Rechnung ſehe. Schauen Sie her, Zeller, die ganzen Ausgaben für ihn und ſeinen Hund belaufen ſich auf kaum zehn Gulden.“
„Oh, Herr,“ verſetzte Jakob eifrig,—„das iſt ganz und gar in der Ordnung! Sultan und ich haben weder gedarbt noch gehungert, ſondern grade ſo gelebt, wie gewöhnlich. Man braucht nicht viel, um ſeinen Hunger zu ſtillen, und an Leckerbiſſen ſind wir alle
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