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thräne aus.„Wahrlich, Hans, das Blatt hat großes an dir gethan, und noch Größeres der Herr, der dich ſo weiſe gefuͤhrt hat! Und Ulrich— komm her, mein Kind! Ja, du ſollſt mein Sohn ſein und der Bruder meines Kindes, denn deine treue Freundſchaft für den Knaben kann wahrlich mit nichts Geringerem vergolten werden. Oh Hans, wie dankbar mußt du Gott ſein für alle Gnade und Barmherzigkeit, die er dir bewie⸗ ſen hat!“
Eine Stunde ſanfter Rührung folgte— und nun mußte auch Paul erzählen, wie es gekommen, daß er Hans verlaſſen und den Major aufgefunden habe. Mit wenigen Worten war das Räthſel erklärt. Paul war in die Gefangenſchaft der Franzoſen gerathen und hatte alſo den Knaben nicht abholen können. Nach der un⸗ glücklichen Schlacht bei Jena hatte er ſeinen Herrn unter einem Transporte Verwundeten entdeckt, ſich ihm ſogleich angeſchloſſen, und vom General Rapp die Er⸗ laubniß erhalten bei ihm bleiben zu dürfen. Dieß er⸗ klärte auch den Umſtand, daß General Rapp von der Lage des Majors ſo genau unterrichtet war und den kleinen Hans als den Sohn deſſelben erkannt hatte. Hans aber, da er jetzt ſo glücklich ſeinen Vater und Paul wiedergefunden, war gar nicht mehr böſe über die kurze Gefangenſchaft, die er erdulden müſſen. Vielmehr freute er ſich der gluͤcklichen Fuͤgung, die ihn mit ſeinem Vater und Paul vereinigt hatte, und widmete dem Erſteren die treueſte Pflege.
Wir haben nun nur noch Weniges zu berichten. Nach der Geneſung des Majors begaben ſich Alle— nämlich er ſelbſt, Paul, Hans und Ulrich— nach
Hauſe. Der Major⸗verſäumte nicht, die Zukunſt⸗Frau
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