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Ein Bibelblatt : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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mich nicht mit, ſo reit' ich allein und will ihn ſchon finden!«

Dummheiten!« brummte der Wachtmeiſter.Du parirſt Ordre, oder... ein drohender Blick machte den Schluß der Rede.

Ach wasOder!« rief Hans lachend.Werde mich wohl vor dir fürchten, alter Schnurrbart! Nun, es iſt gut! Es wird ſich ſchon Alles finden, und was geſchehen ſoll, geſchieht. Vorwärts, Paul!

Unter ſolchen und ähnlichen Geſprächen erreichten ſie endlich Berlin, und Paul ließ es ſeine erſte Sorge ſein, den kleinen Hans in das Haus der Frau von Sternthal, ſeiner Tante, abzuliefern. Hans folgte wil⸗

lig, ſchien ſich bei der Tante ganz wohl zu befinden,

benahm ſich ungewöhnlich artig und geſittet, und ſetzte ſich ſogar Stunden lang hinter die Bücher zum Lernen, worüber Keiner ſich mehr verwunderte, als der Wacht⸗ meiſter. Die Tante verabſäumte aber auch nichts, was dem Knaben den Aufenthalt in ihrem Hauſe angenehm machen konnte, denn ſie liebte den hübſchen Knaben, den Sohn ihrer verſtorbenen Schweſter, und überhäufte ihn mit Liebkoſungen und Geſchenken aller Art. Hans da⸗ gegen ließ ſich Alles ruhig gefallen, freute ſich über die ſchönen Spielſachen, die er bekam, und war außer ſich vor Entzücken, als er auch eine hübſche preußiſche Uniform erhielt und einen allerliebſten Säbel dazu, den

er jubelnd dem alten Wachtmeiſter zeigte. Dieſer ſchmunzelte zufrieden, meinte zuverſichtlich, es ginge Alles ganz gut und ſchön, Hans würde bald heimiſch im Hauſe der Tante werden, und traf nun Anſtalten, ſeinen Herrn Major im Thüringiſchen aufzuſuchen.

Eiine Abtheilung Truppen ging dahin ab, und Paul