und ſo ſtand denn freilich zu befürchten, daß er mit der t Zeit ganz verwildern und ſeiner ſeligen Mutter, d eine gute und fromme Frau geweſen war, ſehr u
ähnlich werden würde. Köͤrperlich dagegen bildete er
ſich auf überraſchende Weiſe aus. Im Reiten, Laufen, Springen, Klettern und Schwimmen that er es allen Knaben im Dorfe zuvor, und auf den wildeſten Pferden ſeines Vaters wußte er ſich im Sattel zu halten—
eine Fertigkeit, die er der Leitung und dem Unterrichte
Pauls verdankte, der den Knaben ſchon frühzeitig zu allen körperlichen Uebungen gewöhnte, und ſich uͤber⸗
haupt ſo viel als möglich ſeiner angenommen hatte.
Nur leider nützte dieß dem Knaben nicht viel. Paul war allerdings die treueſte und ehrlichſte Seele von der Welt, und hätte für ſeinen Herrn und den kleinen Hans jeden Blutstropfen hingegeben— aber was verſtand der alte, gute Haudegen von der Erziehung eines Kin⸗
des? Er ſelber konnte kaum nothdürftig leſen und
ſchreiben, und fragte daher wenig darnach, ob Hans ſich Kenntniſſe erwarb, deren Werth er nicht zu ſchätzen wußte. Genug, wenn er den hübſchen Knaben nur munter und vergnügt ſah. Alles Uebrige war ihm ganz gleichgültig, und dieß um ſo mehr, als die Sorge um den Major und deſſen nicht weichende ſchwermüthige Stimmung ſeine Gedanken zum groͤßten Theil in An⸗ ſpruch nahm. azu noch die mannigfachen Sorgen für Landwirthſchaft und Haushaltung, die Beaufſi der Knechte und Mägde, die Führung chnung bücher, kurz die ganze Laſt der Geſchäfte, ille
auf Augenblicke darum bekümmerte— es war zum Verwundern, daß der gute Paul den kle 8 1
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auf ſeinen Schultern lag, indem ſich der Major kaum


