Vorbereitungen, um gegen jede Ueberraſchung von oben her geſichert zu ſein. Zu dieſem Ende wälzte ich eine große Kiſte über den Eingang zu meinem Tunnel, und ließ nur ein ſchmales Loch übrig, durch das ich mit Bequemlichkeit verſchwinden konnte, ſo⸗ bald ich bemerkte, daß oben die Lukenklappe geöffnet werden ſollte. Auch beſchloß ich, nie in dem kleinen Amphitheater zu ſchlafen, um nicht während des Schlummers überraſcht zu werden, ſondern jede Nacht mich in meine frühere kleine Kammer zurückzuziehen. Auf dieſe Weiſe glaubte ich vor dem Zorne des Schiffs⸗ kapitäns, der natürlich für den Werth der von mir zerſtörten Güter aufkommen mußte, geborgen zu ſein, und hielt nebenbei an der Hoffnung feſt, daß es mir nach dem Landen des Schiffes, bei dem dadurch noth⸗
wendig verurſachten Getümmel, leicht gelingen werde,
heimlich und unbemerkt zu entwiſchen.
In meinem Verſteck hörte ich jeden Schritt und Tritt über meinem Kopfe, ja ſogar manches laute Wort, das über mir geſprochen wurde. Im Anfange horchte ich mit Entzücken auf jeden Laut; nach und nach aber wurde ich des Lauſchens überdrüſſig, und ſehr bald fing ich an, die heftigſte Langeweile zu empfinden..
Das war natürlich genug. Zu arbeiten hatte ich nichts mehr, und, aus reinem Muthwillen noch ferner die Ballen und Kiſten rings um mich her aufzuſchnei⸗ den und ihren Inhalt zu unterſuchen, das konnte, wollte und durfte ich nicht, um nicht noch größere Verantwortung auf mein ohnehin ſchon ſehr ſchuldiges Haupt zu laden.
Alſo, ich empfand Langeweile, und zwar ſehr pei⸗


