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Schiffszwieback! Und eine ganze große Kiſte voll davon! War das nicht ein Fund für mich, der mich
vor Freuden hätte närriſch machen können? Ich aß eine gute Portion des herrlichen Gebäckes, das mir, aufrichtig ſei es geſtanden, im Grunde denn doch beſſer ſchmeckte, als das Rattenfleiſch;— und als ich meinen Appetit vollkommen geſtillt hatte, trug ich Sorge, meinen Schatz diesmal beſſer, als das vorige Mal, vor den Ratten zu verwahren. Um jeden An⸗ griff auf ihn zu vereiteln, baute ich aus ganzen Tuch⸗ ſtücken ein ordentliches Kaſtell mit vier undurchdring⸗ lichen Mauern, ſchaffte ſorgfältig den ganzen in der Kiſte befindlichen Zwieback hinein, und deckte den Vor⸗ rath mit anderen Tuchrollen zu.
Nie hatte ich eine Arbeit mit größerem Vergnügen unternommen und durchgeführt, als dieſes Kaſtell gegen die Ratten, deſſen Quadern aus köſtlichen Tuchen be⸗ ſtanden. Ich war meiner Sache gewiß und zweifelte nicht einen Moment daran, daß die dicken Tuchmauern unmöglich von den Zähnen der Ratten durchnagt wer⸗ den könnten, und der Erfolg bewies ſpäter, daß ich mich in meiner Vorausſetzung auch keineswegs betro⸗ gen hatte.
Jetzt, im Beſitze des Köſtlichſten, was ich in mei⸗ ner Lage haben konnte, im Beſitze eines Vorrathes von Waſſer und Brod, der auf Monate hinaus für mich ausreichte, jetzt ſchwand jede Hoffnungsloſigkeit aus meiner Seele, wie eine Wolke vor den Strahlen der Sonne ſchwindet. Kein Zweifel, ob es mir auch gelingen werde, mich bis unter das Deck des Schiffes durchzuarbeiten, beunruhigte mehr meine Seele; kein Hinderniß ſchreckte mich mehr oder galt mir für un⸗


