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Gewäſſer ein Getöſe zu hören glaubte, das er dieſes Mal ſich nicht zu erklären wußte. Es tönte laut, wie der Klang einer Kriegstrompete, oder tief, wie das Brüllen, das zuweilen die beiden furchtbaren Nachbarn des Studenten hören ließen. Coſtal ſtieß in eine Seemuſchel, um Lantejas auf die nahende Hülfe aufmerkſam zu machen.
Bald erkannte der Student in der Ferne und auf den Wellen tanzend das kleine Fahrzeug mit den Verbündeten. Von Zeit zu Zeit ließ der Indianer, an dieſe gefährliche Schifffahrt gewöhnt, ſeine Ruder los, um das Inſtrument an ſeinen Mund zu ſetzen, deſſen unerklärliche Harmonie Lantejas hörte.
Ganz in ihre ſonderbare Beſchäftigung vertieft, hatten weder Coſtal noch die Anderen Don Cornelio bemerkt, der in ſeiner Hängematte lag, in welcher er keine Bewegung zu ma⸗ chen wagte. Indeſſen traf der erſtickte Schrei einer menſchlichen Stimme ihre Ohren..
„Habt Ihr gehört, Coſtal?« rief der Schwarze aus.
„Ja, Etwas wie einen Schrei; es iſt ohne Zweifel der arme Teufel von Student, der uns ruft. Aber wo iſt er denn? Ich ſehe nur eine zwiſchen jenen beiden Tamarinden aufgehängte Hängematte, dort... ei! bei Gott! er iſt darin.“
Coſtal ließ ein furchtbares Gelächter hören, das der Stu⸗ dent wie eine Muſik des Himmels aufnahm. Man hatte ihn ohne Zweifel geſehen, und er ſtattete Gott inbrünſtigen
Dank ab.
Klara theilte die Luſtigkeit des Indianers, als eine Muſik von ganz verſchiedener Art das Gelächter auf ſeinen Lippen erſtarrte.
»Nochmals!« rief er voll Entſetzen aus, als er über der Oberfläche der Gewäſſer ein Concert brüllen hörte, das die vier über dem Kopfe des Studenten befindlichen Jaguars ausführten.


