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Die Ansiedler am Strande : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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retten ein Opfer der Tyrannei!

111 beim Abendeſſen, welches natürlich, wie man leicht den⸗ ken kann, ſehr einfach war. 4

Das mag Alles ſein,« antwortete Julie,wenn man uns nur endlich in Ruhe läßt!

Dieſen Wunſch theilte die ganze Familie.

Karl und Andreas wollten während der Nacht ab⸗ wechſelnd die Wache beim Boote übernehmen. Karl begab ſich zuerſt auf ſeinen Poſten, und ging eine Zeit⸗ lang am Ufer hin und her, als er plötzlich eine Ge⸗ ſtalt erblickte, die verſtohlen dem Ufer zuſchlich, bei dem Kahne ſtehen blieb, und den Schiffer mit den Augen zu ſuchen ſchien. Karl näherte ſich, und erkannte beim Mondlichte den neuen Gutsbeſitzer, der ihn ſo unbarm⸗ herzig ausgewieſen hatte. Laſteck erſchrak; das Zuſam⸗ mentreffen ſchien ihm keineswegs angenehm.

»Dieſer Kahn gehört Ihnen?« fragte er lebhaft, und als Karl nickte, fuhr er fort.Nun, ſo laden Sie ihn aus, und bringen Sie mich nach dem anderen Ufer, ich werde Sie reich dafür belohnen.

Ich bedaure, antwortete Karl,aber ich kann meine Familie in der Lage, die ſie Ihnen verdankt, jetzt nicht verlaſſen.

Pah, pah, das wollen wir ordnen, und ſchon Alles wieder gut machen, ſagte Laſteck.Zugegriffen! Hier iſt eine volle Börſe, und nun ſetzen Sie mich über!« 1

Ich werde Ihre Flucht nicht befördern, erwie⸗ derte Karl mit Feſtigkeit. 1

Flucht? Was reden Sie da von Flucht?« rief Laſteck.Politiſche Verhältniſſe zwingen mich, Sie