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Die Ansiedler am Strande : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und Stangen mitgebracht, welche die Sparren und Balken der Hütte abgeben ſollten. Als er mit aller Muͤhe und ſo feſt er konnte die Stangen in die Erde eingerammt hatte, nagelte er Latten querüber, und be⸗ deckte ſie mit einer dichten, glatten Schilflage, die er mit geſchmeidigen Weidenruthen ſorgfältig durchflocht und an die Latten befeſtigte. Andreas half dabei fleißig mit, rannte von einem Orte zum anderen, um das nö⸗ thige Material herbeizuholen, und bewährte ſich als einen recht guten Handlanger, mit welchem Karl ſehr wohl zufrieden ſein konnte. Wenn es grade nichts Dringendes für ihn zu thun gab, ſo ſchickte ihn Karl auch wohl einmal zur Mutter hinuͤber, um ihr Nach⸗ richt zu geben, und wenn Andreas dann, mit allerlei Lebensmitteln beladen, wieder zurückkehrte, ſo verfehlte er nie, ſein Entzücken über den Bau auszuſprechen, der mittlerweile unter Karls fleißigen Händen immer wei⸗ ter vorgerückt war.

In zehn Tagen hatte es Karl ſo weit gebracht, daß die Außenwände ſeines kleinen Palaſtes fertig da⸗ ſtanden. Aber das reichte noch lange nicht aus, um die Hütte warm und trocken genug zu machen. Rings um die Wände herum errichtete er alſo, in der Ent⸗ fernung von etwa einem Fuß, eine zweite Umzäunung, und füllte die Zwiſchenräume ſorgfältig mit Moos und trockenem Laube aus. Nachdem auch dieß geſchehen war, meinte er, daß die Hütte allenfalls für bewohn⸗ bar erklärt werden könne, und Andreas wurde mit der Botſchaft an die Mutter abgeſchickt, daß ſie mit den Kindern und allen ihren Habſeligkeiten den Umzug be⸗ ginnen möge. Allerdings bot die kleine Hütte immer noch nur eine armſelige Behauſung dar, und es war