Teil eines Werkes 
[2. Th.] (1831)
Entstehung
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102 Zimmer, und ich, meine Braut, der Geiſtliche, alle

Anweſende hatten nach einſtimmiger Ausſage in

demſelben Augenblick ein unbeſchreibliches Wohlſeyn

gefühlt, das uns mit elektriſcher Wärme durchdrang,

— Seit der Zeit habe ich keinen Spuk verſpürt, außer heute, da das lebhafte Andenken an die holde Pauline in meine Ehe einen neuen Spuk gebracht.“ Dies ſprach Alexander ſeltſam lächelnd und ſich um⸗ ſchauend.„O du großer Thor!“ rief Marzell. „Ich wollte nicht, daß ſie heute wieder hier erſchiene, wer weiß, was mir geſchähe.“— Es waren unter⸗ deſſen viele Spaziergänger angelangt und hatten Tiſche und Stühle eingenommen, nur den Platz nicht, wo vor zwei Jahren die Aslingſche Familie ſaß.„Eine recht ſeltſame Ahnung,“ fing Severin an,„geht durch mein Inneres, indem ich jenen ver⸗ hängnißvollen Platz dort anſchaue, es iſt mir als ob— In dem Augenblick ſchritt der Geheime⸗Rath Asling, ſeine Frau am Arme, vorüber, Pauline folgte, anmuthig und wunderherrlich anzuſchauen, wie vor zwei Jahren. So wie damals ſchien ſie mit rückwärts gewandtem Kopf jemanden ausſpähen zu wollen. Da ſiel ihr Alexander ins Auge, der aufgeſtanden war.„Ach da biſt Du ja ſchon!“ rief ſie freudig, indem ſie auf ihn zuſprang. Er faßte

ſie bei der Hand und ſprach zu den Freunden:„Das

iſt, Herzensbrüder, mein liebes Weiblein Pauline!“