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den Severin wehmüthig lächelnd an, und fuhr dann fort:„Ich war beruhigt, und bald kam es denn dahin, daß das holde Mädchen meine Braut und der Hochzeittag anberaumt wurde. Ich wollte das Haus, in dem der Spuk ſich dann und wann wieder vernehmen ließ, verkaufen, der Schwiegervater rieth mir's ab, und ſo kam es, daß ich ihm die ganze Geſchichte von dem graulichen Umgehn der alten Tante erzählte.— Er wurde, ſonſt ein gar lebens⸗ kräftiger jovialer Mann, ſehr nachdenklich, und wie ich es gar nicht erwartet hatte, ſprach er: „In alter Zeit hatten wir einen frommen ſchlichten Glauben, wir erkannten das Jenſeits, aber auch die Blödigkeit unſerer Sinne, dann kam die Auf⸗ klärung, die Alles ſo klar machte, daß man vor lauter Klarheit nichts ſah, und ſich am nächſten Baume im Walde die Naſe ſtieß, jetzt ſoll das Jen⸗ ſeits erfaßt werden, mit hinübergeſtreckten Armen von Fleiſch und Bein.— Behalten Sie das Haus und laſſen Sie mich machen!“— Ich erſtaunte, als der Alte die Haustrauung in dem großen Zimmer meiner Wohnung am Kreuz⸗Erfindungstage, ich er⸗ ſtaunte noch mehr, als er Alles in dem Zimmer ſo anordnete, wie es die ſelige Tante gethan. Jung⸗ fer Anna ſchlich mit vor Angſt zerſtörtem Geſicht leiſe betend umher. Die geſchmückte Braut— der Geiſtliche kam, nichts Befremdendes ließ ſich hören oder blicken. Als aber der Segen geſprochen, da ging es wie ein leiſer ſanfttönender Hauch durchs


