Teil eines Werkes 
[2. Th.] (1831)
Entstehung
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Mit mir iſt es anders. Niemand als ich kann beſſer überzeugt ſeyn von Brußons Unſchuld an dem Tode Eardillacs.“„Redet, o redet,“ rief die Scu⸗ deri, indem ihr die Augen glänzten vor Entzücken. „Ich war es ſelbſt,“ ſprach Mioffens mit Nachdruck, der den alten Goldſchmidt niederſtieß in der Straße St. Houorée, unfern Eurem Hauſe.“„Um aller Heiligen willen, Ihr— Ihr!« rief die Secuderi. „Uud ich ſchwöre es Ench, mein Fräulein,“ fuhr Mioſſens fort,„daß ich ſtolz bin auf meine That. Wiſſet, daß Cardillac der verruchteſte, heuchleriſchte Böſewicht, daß er es war, der in der Nacht heim— tückiſch mordete und raubte, und ſo lange allen Schlingen entging. Ich weiß ſelbſt nicht, wie es kam, daß ein innerer Verdacht ſich in mir gegen den alten Böſewicht regte, als er voll ſichtlicher Unruhe den Schmuck brachte, den ich beſtellt, als er ſich genau erkundigte, für wen ich den Schmuck beſtimmt, und als er auf recht liſtige Art meinen Kammerdiener ausgefragt hatte, weun ich eine ge⸗ wiſſe Dame zu beſuchen pflegte.— Längſt war es mir aufgefallen, daß die unglücklichen Schlachtopfer der abſcheulichſten Raubgier alle dieſelbe Todes⸗ wunde trugen. Es war mir gewiß, daß der Mör⸗ der auf den Stoß, der augenblicklich tödten mußte, eingeübt war und darauf rechnete. Schlug der fehl, ſo galt es den gleichen Kampf. Dies ließ mich eine Vorſichtsmaßregel brauchen, die ſo einfach iſt, daß