Teil eines Werkes 
[1. Th.] (1831)
Entstehung
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Unſchuld überzeugt gewiß Ihr ſeyd es! Habt Erbarmen mit mir, ſagt, wie ſteht es um Made⸗ lon? Die Senderi rief der Martiniere, und nach wenigen Augenblicken flog Madelon an Oliviers Hals.Nun iſt alles gut, da Du hier biſt ich wußt' es ja, daß die edelmüthigſte Dame Dich ret⸗ ten werde! So rief Madelon einmal über das an⸗ dere, und Olivier vergaß ſein Schickſal, alles was ihm drohte, er war frei und ſelig. Auf das rüh⸗ rendſte klagten Beide ſich, was ſie um einander ge⸗ litten, und umarmten ſich dann aufs nene und wein⸗ ten vor Enkzücken, daß ſie ſich wieder gefunden. Wäre die Seuderi nicht von Oliviers Unſchuld ſchon überzengt geweſen, der Glaube daran müßte

ihr jetzt gekommen ſeyn, da ſie die Beiden betrach⸗

tete, die in der Seligkeit des innigſten Liebesbünd⸗ niſſes die Welt vergaßen und ihr Elend und ihr namenloſes Leiden.Nein, rief ſte,ſolch ſeliger Vergeſſenheit iſt nur ein reines Herz fähig.

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(Der Schluß folgt im eilften Bändchen.)