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breitenden, mäßig geräumigen Hofe doch eine Art von Schmuck verleihen. 4*
Der Hof wird vorn durch ein Stacket begränzt, dem man auch anſieht, daß es ein Erzeugniß der jüngſten Zeit iſt. Von ſeinem jetzt offen ſtehenden Thore aber zieht ſich eine Allee prachtvoller, alter Linden den Hügel vollends hinab, ſetzt ſich drunten noch ein gut Stück fort. Denn wie tief an der Höhe, wir ſtehen immer noch hoch genug, um nicht nur einen weiten Ausblick über die vor uns lie⸗ gende Ebene zu gewinnen, fondern auch in das Dorf am Fuß des Schloßberges vollſtändig hinab zu ſchauen. Wir
ſehen auf ſeine Dächer und in ſeine Gärten; wir ſehen die Kinder unter der Dorflinde ſpielen, die Alten hie und da vor ihren Thüren ſitzen, den grauköpfigen, ehrwürdigen Schullehrer in ſeinem Garten gemächlich auf und ab ſpa⸗ zieren. Und das Beſte iſt, daß wir, wohin wir auch blicken mögen, überall einen Frieden, eine Ruhe, eine heitere Be⸗ haglichkeit bemerken, welche dem Beſchauer warm zu Her⸗ zen gehen muß.
Unier den Linden vor dem Hauſe ſtanden gegenwär⸗ tig zwei Männer, welche ſchweigend auf das Dorf und die Ebene hinabſchauten. Die Erſcheinung Beider war von der Art, daß man in ihnen ſicherlich auch keine Spur von Sentimentalität zu finden erwarten durfte, dennoch aber ſchien der Frieden und die Freundlichkeit ihrer Umgebung ſelbſt auf ſie gewirkt zu haben, denn wie ſie da ſtanden 1*†


